Donnerstag, 25. Oktober 2012

Anna und Franzi

Leider haben wir uns die letzte Zeit sehr selten gemeldet, sorry dafür! Bloß, je weiter man von Auckland und anderen großen Städten wegkommt, desto schlechter kommt man an Internet und Handyempfang (der fehlt hier quasi gänzlich).

Nach Rotorua sind wir also nach Napier an der Ostküste gefahren. Wir waren erst paar Tage in Napier, als Sarah und Livi am Mittwoch von da aus zu ihrer WWOOFing Farm los sind.
Dort hatten die zwei weder Internet, noch Handyempfang (alle 2 Tage ne kurze SMS), sodass wir zwei nur ne leise Anhnung haben was die beiden da treiben :D
Wir sind derweil im Hostel in Napier ‚festgesessen’, was aber nicht schlimm war, weil Napier die erste Stadt in NZ ist, die uns gefällt (NZ-Städte sind meistens eher amerikansch gebaut, also nur rechtwinklige Straßennetze und nur einstöckige Häuser). Das liegt vielleicht daran, dass da ziemlich viele Art Deco (wir wissen selbst nicht so ganz genau was das ist :D ) Häuser stehen, die ein bisschen an Italien erinnern. Dummerweise hatten wir eine im Zimmer, die sehr  laut geschnarcht hat…
Nach paar Tagen hat die Anna dann einen Job bekommen, mehr aus Zufall als nach wirklichem Suchen. Ein Franzose hat nämlich im Hostel rumgefragt ob jemand einen Job brauchen kann. Dann ist sie für die nächsten 4 Tage eben abends in ner ziemlich noblen Küche gestanden und hat Geschirr gespült. Der Job war brutal anstrengend und stressig, aber die Bezahlung war nicht schlecht, die Köche waren echt nett und das Essen war ziemlich gut
J
Am Dienstag sind wir dann endlich auf unsere WWOOFing Farm gefahren. Jetzt sind wir halt am Arsch der Welt auf ner 700 Hektar sheep and cattle farm. Wir habens hier total gut, das Haus ist riesig und für NZ Verhältnisse eher  edel. Wir wohnen mitten in grünen Bergen und die Weiden grenzen direkt ans Meer. (grad eben sitzen wir vlt. 50m davon entfernt
J ). Ein großes Manko ist allerdings der Host… meistens is der nämlich grantig und nicht sehr gesprächig, aber wir sind ja nicht für immer hier und außerdem gibt’s hier zwei total liebe Hunde, die sich immer freuen uns zu sehen.
Unsere Aufgaben hier sind va. Im Haus putzen, im Garten arbeiten, Schweine füttern...
Heute gabs aber mal was anderes zu tun, wir mussten nämlich abgeschnittene Lammschwänze zählen. Für die, dies nicht wissen: Man schneidet die Schwänze ab, damit sie sich nicht so sehr anscheißen und damit es einfacher ist die zu scheren.
Wir sind also in der Früh zu dem Pferch gegangen (die anderen haben schon um 5 angefangen) und mussten zuerst mal die Schwänze zählen. Danach mussten wir immer wieder helfen neue Schafe in die Pferche zu treiben, was erstaunlich viel Spaß macht :D
Außerdem hat der andere Schäfer erzählt, dass unser Host generell nicht der netteste Mensch ist und dass seine Launen nichts mit uns zu tun haben, was uns doch irgendwie beruhigt hat.
Mal sehen wie lang wir hier bleiben, aber danach geht’s erstmal wieder nach Napier zurück wo wir die anderen wieder treffen.
Machts gut, bis bald
J
Franzi und Anna


die Bilder sind alle in Mahia bei der Farm gemacht worden :)

Farmhaus



Die Farm von oben




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