Freitag, 18. Januar 2013

Silvester


Paar Tage nach Weihnachten sind wir zu 12 vom Hostel in Blenheim losgefahren, weil wir geplant hatten, Silvester aufm Happy New Year Festival bei Nelson zu verbringen.

Die Autofahrt ist leider nicht ganz glatt verlaufen. Wir hatten seit wenigen Wochen schon Kühlwasser-Spritzer im Motorraum, haben ein Ventil auswechseln lassen und haben gedacht, dass es sich damit hat. Nur hat des kaputte Ventil irgendwie für ungleiche Druckverhältnisse gesorgt und ein Leck in diesem großen schwarzen Rohr (man merkt: wir kennen uns aus… :D) ganz vorne oben verursacht. Wirkliche Probleme sind aber zum Glück nie entstanden, nur der Fahrer hat wohl alle 10 Sekunden einen nervösen Blick auf die Temperaturanzeige geworfen und im Motorraum war irgendwann alles von einer getrockneten grünlichen Schicht vom auslaufenden Kühlwasser bedeckt. Ein anderer aus unserer Truppe hatte weniger Glück und ein deutlich größeres Leck im Kühler und hat so aus Mangel an Alternativen einmal sogar Apfelsaft als Kühlflüssigkeit nachgeschüttet…(inzwischen stehts aufm Schrottplatz).
2 Nächte haben wir dann noch in Nelson (Übrigens neben Blenheim die Stadt mit den meisten Sonnenstunden Neuseelands!) verbracht, die bis auf die Eröffnung von Sergejs Friseursalon (der besteht sogar heut noch^^) eher ereignislos waren.
Die Fahrt zum Festival hat sich dann insofern schwierig gestaltet, als dass es nicht einen einzigen Wegweiser gab und so sind wir fast ne Stunde lang auf  verlassenen Schotterpisten rumgeirrt (wir hatten bisschen Angst um unser Auto, weil richtig oft aufgekommen sind L). Den ersten Auftritt haben wir schon halb verpasst, dann haben wir endlich das Festivalgelände erreicht und auch sofort den Grund für das Fehlen von jeglichen Wegweisern gefunden: Das Gelände war ungefähr so groß wie ein Fußballplatz. Auch von der Bühne hatten wir uns insgeheim mehr erhofft, dafür war die Lage umso schöner. Die Wiese ist umgeben von einem Fluss inmitten von recht großen Bergen gelegen.
Es würde zu lang dauern, von allen Einzelheiten und Geschehnissen zu schreiben...^^ wir probiern mal das Wichtigste zusammenzufassen: die Musik (Dubstep und Drum’n’Bass) ist ohne Pause 48h durchgelaufen. Der Zeltplatz war direkt hinter der Tanzfläche (unsere Zelte und Autos waren wahrscheinlich nicht mal 100m von den Boxen entfernt), schlafen bei dem Bass und der Lautstärke war nicht so einfach^^
Aber es war insgesamt schon verdammt cool :D

Inzwischen sind wir übrigens wieder zurück in Blenheim, allerdings nur Livia, Anna und Sarah. Die Franzi erkundet im Moment zusammen mit Janina aus Berlin weiter die Südinsel, kommt aber bald wieder hierher (Franzi hat ja leider nicht so viel Zeit wie wir)
Hier haben wir übrigens mit Marie aus Hannover, Flo und Carsten aus Schleswig-Holstein und Daniel und Tob aus Düsseldorf eine Doppelhaushälfte gemietet.
Und unser Auto läuft dank einer Reparatur für 500$ wieder einwandfrei (es wäre nur noch der Kofferraumdeckel zu reparieren) ;)






das Planschbecken war ne ziemliche Attraktion^^




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Freitag, 11. Januar 2013

Stuck in Blenheim


Nach Picton gings dann nach Blenheim, weil uns gesagt wurde, dass man hier die größte Chance hat, Arbeit zu finden (wir haben in letzter Zeit ziemlich viel ausgegeben^^).
Die Stadt an sich ist für Neuseeland-Verhältnisse ziemlich groß und gar nicht so hässlich, wie alle sagen. Aber unbedingt gesehen haben muss man sie auch nicht. Hier sind kaum Touristen, nur arbeitssuchende Backpacker^^
Wir haben dann ungefähr 3 Wochen auf unsere Jobs warten müssen. Aber so schlimm fanden wir’s nicht, denn in der Wartezeit haben wir auch einiges erlebt:

- 3 Kinobesuche (Hobbit, Skyfall und Twilight^^)
- eine Weintour mit dem Fahrrad (Man fährt von Weingut zu Weingut und bekommt da meistens kostenlose Weinproben. Am lustigsten ist es, wenn sich vorher noch jeder eine Flasche beim Special-Angebot im Countdown(Supermarkt) zum halben Preis holt…uns wird schon schlecht, wenn wir jetz nur an Wein denken)
- baden in der Whites Bay
- ein Tagesausflug nach Kaikoura (ganz viele Robben haben wir gesehn J)
- ausgiebige Pokerabende (wir können jetz alle mehr oder weniger gut pokern)
- eine kleine Wanderung auf den Wither Hills

Dann irgendwann haben Livi und Sarah Arbeit auf den Vineyards bekommen. „Bud rubbing“ (die Triebe am Stamm der Pflanze entfernen) und „wire lifting“ (um die Weinpflanzen sind Drähte gespannt, damit sie nicht nach außen wachsen und der Draht muss je nachdem wie weit die Pflanze schon gewachsen ist nach oben „geliftet“ werden.).
Beides nicht unbedingt so Traumjobs, aber sowas muss auch mal sein :D
Franzi und Anna konnten fast zeitgleich in einer Winery anfangen und haben da unter anderem Flaschen kontrolliert und verpackt und so wahrscheinlich mehr Flaschen in einer Woche in der Hand gehabt, als ihr alle daheim in eurem ganzen leben :D

Und dann war Weihnachten.
Die Neuseeländer feiern das ein bisschen anders. Die Dekoration is einfach nur sau greislig, Bäume aus Plastik, ganz bunte Lichterketten, die in komischen Abständen blinken und man tut bisschen so, als wärs Winter.
Heilig Abend is eigentlich unwichtig und am 25. gibt’s BBQ und man fährt an den Strand.
Weihnachten war ganz schön ungewohnt ohne Familie mitten im Sommer und eigentlich wars kein wirkliches Weihnachten^^
An Heilig Abend hat unser Hostel mit dem Partner-Hostel gefeiert und den nächsten Tag haben wir nachm BBQ in der Whites Bay verbracht.

Wir hoffen, dass ihr ein besinnliches Fest hattet! Nächstes Mal feiern wir wieder mit euch J
die ganze Mannschaft vor der Weintour

alle schon bissl angeheitert

die Whites Bay

neidisch?! :P

aufm Weg nach Kaikoura, da lagen viele Robben rum

da Fraanz

die Twins (machen mal wieder Schmarrn^^)


Ponda (so heißt er jetzt) hat den ganzen Tag die  Robben angeschaut :D

Wandern auf den Wither Hills mit 2 Preußen (Flo und Carsten)

wir mussten durch ein Kuhfeld ^^

v.l.n.r.: Franziska E., Sarah K., Anna K., Livia P. (für den Fall, dass ihr unsere Namen vergessen habt)

"Christbaum" 

Weihnachten in der Whites Bay

wir wollten eigentlich ein Foto zu 4., aber das war leider unmöglich