Mittwoch, 26. September 2012

Pahia-Pleite und Kerikeri-Glück

Aus Whangerei sind wir dann am nächsten Tag aufgebrochen um mit dem Backpackerbus weiter nach Paihia zu fahren (ein Österreicher hat uns in seinem Van in die Stadt gefahren, Franzi und Anna durften sich den Beifahrersitz teilen, Sarah und Livia haben sich auf seiner Schlaffläche neben den ganzen Rucksäcken hingelegt). Nachdem wir erst mal eine ziemlich weite Strecke bis zum Bus gehen mussten (es gab dummerweise 2 Infozentren und wir sind natürlich beim falschen ausgestiegen), waren im Bus und auch in Paihia eigentlich keine Leute die uns auf Anhieb sympatisch gewesen wären (diese Busreisen haben leider einen ziemlich touristischen Charakter). Trotzdem hat es sich gelohnt, da wir auf dem Weg an einem Bird Recovery Center angehalten haben und einen echten Kiwi anschauen und sogar streicheln durften. Sogar die meisten Neuseeländer haben noch nicht mal einen gesehen geschweigedenn berührt!
In Paihia kamen wir in einem Hostel an, dessen Zimmer einer Gefängniszelle ähnelten und zum Abendessen gab es außen schwarzes und innen noch blutrotes Steak, Salat ohne Dressing und Bratwürste, die nach Getreide-Tofu-Wurst geschmeckt haben..lecker lecker^^ (der ganzen Aktion muss man aber zu Gute halten, dass die Übernachtung und das BBQ bereits im Backpackerbusticket beinhaltet waren). Nach diesem Paihia-Tief (unsre Laune war wieder einmal kurz vorm Abgrund gestanden, vom ersten Tief haben wir euch noch gar nicht erzählt; vielleicht ein andermal^^) haben wir beschlossen so schnell wie möglich weiterzufahren, haben neuseeländisches Eis und Chicken Nuggets gefrühstückt und sind nach Kerikeri aufgebrochen.
Hier haben wir ein wahnsinns Hostel gefunden (auf Empfehlung vom Österreicher). Wir haben ein kleines sauberes Cottage mit Bad, Küche, freiem Internet und TV und einem Schwedenofen (bei dem Versuch ihn anzuzünden haben wir gleich den Rauchmelder "getestet" :D) nur für uns und einen Ausblick in die angrenzenden Zitrusplantagen. Außerdem wohnen hier noch sehr haarige Schweine, zwei Hunde, ein Schaf und viele Hühner. Leider regnet es heute den ganzen Tag, aber ein Tag zum Nichtstun ist auch mal ganz gut(wir haben Apfelkompott gekocht, gelesen und Blog geschrieben), außerdem soll es morgen schon besser werden.

Wir hoffen, euch allen gehts gut in good old Germany!
Wir melden uns :)

Unser Höhlenerlebnis (nochmal genauer).

Zu den Hölen haben wir irgenwie zu wenig geschrieben, finden wir^^ Deshalb nochmal detailierter: Es gibt 3 Höhlen in der Nähe vom Hostel in Whangarei, eine große und zwei kleinere, die alle über einen kleinen Rundweg durch einen 'Rock Forest' erreichbar sind. Der Hostelbesitzer hat uns gleich am Anfang die Stirnlampen, Helme und Schuhe gezeigt, die wir uns dann ausgeliehen haben. Mit kurzen Hosen unter der Jogginghose und 3 Jacken übereinander sind wir dann mit Nadir (ein Marokkaner, auch Backpacker) und Nicolas (der war bisschen special...) losgezogen.
Ziemlich bald waren wir dann beim Höhleneingang. Den haben wir anfangs gar nicht als solchen erkannt, weil da gibts keine Schilder oder Wegweiser, kein Geländer, keinen Guide,... deshalb wird dringend davon abgeraten, ganz allein da rein zu gehen :D
Dann haben wir die Ausrüstung angezogen und sind reingeklettert (ca 5m abwärts) und dann standen wir sofort knöcheltief im ar***kalten Wasser (da haben wir schon gedacht, schlimmer kanns nicht werden^^). Der Weg ging dann meist auf Felsen und sandigem Boden weiter und die Höhlenschuhe (Gummilatschen, die ähnlich ausahen wie Crocs..) haben sich langsam aber sicher mit bösartigen spitzen Steinen gefüllt, hat man aber dank eingefrorener Füße irgendwann gar nicht mehr gespürt :D
Und ohne die Lampen hat man echt NICHTS gesehen, da wars stockdunkel, außer die Glühwürmchen, die bläulich geleuchtet haben.
UND DANN wurds noch schlimmer^^ wir mussten durch den nabelhohen Bach waten, ihr glaubt nicht, wie kalt und gruselig des war!!
Rock Forest

Höhleneingang

hier war des Wasser noch sehr flach

die Gesichter sind nur so deformiert, weil die Lampen die Stirn so runtergequetscht haben und die Helme sorgen für eine optische Täuschung was die Kopfform angeht
Immerwieder musste man über glitschige Felsen kraxeln, war gar nich so einfach, weil man seinen Körper vor Kälte gar nicht mehr richtig gespürt hat.
Irgendwann wurds uns zu viel, da sind die Jungs dann ohne uns weiter^^ (sie haben dann erzählt, dass am Ende n See und n Wasserfall war).
Als wir wieder im Sonnenlicht waren, haben sich unsere Hosen angefühlt, als hätten wir reingeschissen und unsere Füße waren praktisch gefühhllos^^. Eigentlich wollten wir ja noch die anderen Höhlen erkunden, aber wir wollten alle nur noch unter die warme Dusche. Aber insgesamt wars schon ein Abenteuer wert (falls wir nochmal nach Whangarei kommen und das Wetter besser ist, schauen wir vielleicht noch die restlichen an..).

Montag, 24. September 2012

Oneroa Beach

G'day everybody!

Mittlerweile haben wir uns schon ziemlich gut eingewöhnt. Bankkonto eröffnet, Steuernummer beantragt und die restlichen unangenehmen Sachen erledigt.

Der Amerikaner Paul, der Livis Bett klauen wollte, hat uns 2 Tage lang begleitet, unter anderem auch nach Waiheke Island. Dort haben wir uns jämmerlich verlaufen... Paul als Geografiestudent und eine Karte haben uns nicht wirklich weitergeholfen :D
Dafür aber bei allem, was uns in den Weg gekommen ist (von Wäschewaschen über Laptop-Probleme bis hin zu sprachlichen Barrieren).

Und dann haben wir beschlossen eine Hop-on/Hop-off Busfahrt zu buchen (von Auckland bis zum nördlichsten Kap und wieder zurück). Heute haben wir schon die erste Station gemacht und sind in Whangarei ausgestiegen.
Hier sind wir in nem Hostel, ziemlich schön, fast schon wie ein Hotel! Hier gibts Höhlen, da wohnen Glühwürmchen (sieht fast aus wie ein Sternenhimmel, wenn man an die Decke schaut). Durch die Höhle fließt ein Bach, teilweise sind wir bis zum Bauchnabel im eiskalten Wasser gestanden und es war ne ziemliche Kletteraktion, aber war eigentlich schon ein Abenteuer, das sich gelohnt hat.

Morgen gehts weiter nach Paihia, da versuchen wir mal, ob wir irgendwo Arbeit finden können

Wir melden uns, see ya!

Samstag, 22. September 2012

nur ein paar bilder...text folgt noch

Auckland Zoo

????

Die Affen haben sie inspiriert



Ein Stueck Heimat in Auckland (die Wiener sahen nicht wirklich aus wie Wiener)
waiheke island mit dem amerikaner paul (unser Zimmergenosse und Helfer in allen Notlagen.)

auckland zoo

auckland-downtown von waiheke island aus. zu diesem zeitpunkt hatten wir uns gerade (wie eigentlich die ganze zeit) verlaufen..

...wie man sieht ;)

sunset from the ferry

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Blick vom Skytower

Donnerstag, 20. September 2012

servus miteinander!
zuerst einmal: wir leben noch!
der flug war eigentlich recht angenhem, außer dass es mit der zeit echt unbequem wurde. geschlafen haben wir relativ wenig...zu wenig! dafür haben wir viele filme angschaut und spiele gespielt. und wir haben von oben die malediven gesehn! sah aus wie aus googlemaps :)
das essen war für flugzeugverhältnisse eigentlich richtig gut. irgendwann sind wir dann völlig übermüdet in auckland angekommen, mussten noch durch paar kontrollen (die dazu dienen, dass keine eingeschleppten krankheiten die heimische flora&fauna beschädigen) und sind dann mit dem bus richtung hostel ins stadtzentrum gefahrn. im hostel eingecheckt, geduscht und früh ins bett gegangen.
heute (donnerstag) waren wir auf dem 'sky tower' in auckland (googelt ihn, vlt kommen irgandwann mal n paar fotos) der ca 220 m hoch ist. da fährt man in einem aufzug mit glasboden hoch! :O von da aus hatte man einen 360°-blick: auckland ist ziemlich groß, weit, unübersichtlich und hat komische häuser (eigentlich ist hier vieles komisch: zb die heimischen bäume (palmen am starßenrand mitten im cbd und urwaldriesen) , der riiiiieeeeesige anteil an asiaten, linksverkehr (sogar die rolltreppen und als fußgänger)und  KEIN GSCHEITES BROT, sondern nur labbriger toast :(  )
danach sind wir in den auckland zoo gefahren. schönster zoo, den wir bisher gesehen haben. viele tolle pflanzen/bäume =>richtiges urwaldfeeling! da haben wir auch emus gestreichelt, aale geärgert und geparden beim gassigehen zugeschaut. durch viele gehege konnte man sogar durchgehn. kiwis (die tiere) haben wir leider nicht gesehen, die haben wahrscheinlich geschlafen :(
als wir zurück im hostel waren, ist livis bett voller fremden klamotten und gepäck gelegen. das lag daran, dass sie ihr bett in der früh so drappiert hat, dass es aussah wie eins von den unbenutzten, außer dass ein kulturbeutel drauf lag. ein neuankömmling (8er-zimmer) hat dann gedacht dass es noch frei ist :D
außerdem fahren die aufzüge hier (hostel und sky tower) so schnell, dass einem ganz schwummrig wird und die hostelaufzüge fahren oft nich zum gewünschten stockwerk (heute haben wir einmal bestimmt 7 minuten für 3 stockwerke gebraucht...).
schöne grüße an die andere seite der welt! :)
eure franzi, sarah, anna und livi