Samstag, 24. November 2012

Sea Kayaking

Nach unserm Crossing sind wir weiter südwärts gefahren, bis nach Wanganui. Da haben wir den Philipp an der Tanke ausgesetzt, der noch weiter nach Süden wollte, und sind n paar Tage in der Stadt geblieben (da sind wir zum ersten Mal mit unserm tiefergelegten Auto auf  der Straße aufgekratzt, weil ein Hubbel mit zu hoher Geschwindigkeit genommen wurde^^).
In Wanganui gabs nicht so viel zu sehen, außer einem skurilen Museum…

Eigentlich wollten wir noch Wellington anschauen (is ja schließlich Neuseelands Hauptstadt), aber da waren alle Hostels ausgebucht, weil die Hobbit-Premiere bevorsteht. Also sind wir einfach durchgefahren, bis zur Fähre.
Nach einer 3-stündigen Fahrt sind wir endlich auf der Südinsel in Picton angekommen.
Picton liegt mitten in den Marlborough Sounds.
Wir wollten die ganze Zeit schon Kajak fahren seit wir in NZ sind und haben uns hier 2 2er Kajaks für einen Tag ausgeliehen.
Nach ner kurzen Sicherheitseinweisung gings raus aufs Meer. Wir hatten perfektes Wetter und sind ziemlich bald zu einem wunderschönen kleinen Strand gekommen, wo wir auch die erste Pause gemacht haben. Da haben wir halbe Ewigkeiten Muscheln gesammelt^^
Als wir dann weitergefahren sind, haben wir schon in der Ferne die Delfine gesehen und deren Platschen gehört. Wir sind noch bisschen weiter gefahren und dann haben wir ne ganze Gruppe auf uns zuschwimmen/-springen sehen. Die sind teilweise direkt unter unseren Kajaks durchgetaucht und nur wenige Meter von uns entfernt aus dem Wasser geschossen gekommen!! :D


Am zweiten Pausenstrand haben wir einen Rochen gesehen, Seesterne sieht man hier auch überall J
Als wir uns auf den Rückweg machen wollten, war der Wind schon ziemlich stark und in Wellen kajaken is ziemlich beschissen^^
Livi und Anna haben einen Mords Sonnenbrand, weil sie zu dumm waren die Jacken anzuziehen^^

Machtses gut, liebe Leut!
J


         






Freitag, 23. November 2012

Tongariro Alpine Crossing

 Am Tag des Crossings sind wir mal wieder nicht rechtzeitig losgekommen (wir mussten nämlich noch n ganzes Stück zum National Park Village zurücklegen und wollten eigentlich um 5:30 in der Früh los) und mit Philipp hatte die arme Franzi noch einen Lahmarsch mehr im Schlepptau, weil der mindestens genauso langsam ist wie Anna, Sarah und Livi zusammen.
Als wir dann kurz vor 6 endlich im Auto saßen, musste die Livi n „bisschen“ aufs Gas treten, weil wir sonst den Shuttle-Bus zum Crossing-Anfang verpasst hätten^^
Pünktlichst(!) angekommen haben wir unser Gepäck schnell ins fensterlose Hostelzimmer geschmissen. Die bemutternde Hosteloma hat uns noch gefragt, ob wir auch ja Handschuhe, Mütze und Regenhose dabei haben (was wir natürlich nicht hatten…).
Der Shuttle-Bus hat uns über ne Schotterpiste zum Anfang vom Crossing gebracht und von da aus sind wir 19,6 km gelaufen. Am Anfang haben wir uns schon fast drüber lustig gemacht, dass die Hosteloma uns geraten hat so viel anzuziehen. Aber nach und nach warn wir ziemlich dankbar für die ganzen Klamotten und Jacken, die wir anhatten.  
Ab dem ersten Anstieg hats angefangen zu regnen, nach kurzer Zeit befanden wir uns in den Wolken und die ersten Schneefelder sind am Rande des Weges aufgetaucht. Gesehen haben wir leider nur die Schuhe des Vordermanns, da wir aufgrund des Regens und des starken seitlichen Windes eine gebückte Haltung eingenommen haben, um unser Gesicht zu schützen :D Und wenn man sich umschauen wollte hatte man nur eine nebelverhangene graue Wand vor sich, in der man hin und wieder bunte Jacken und Rucksäcke entdeckt hat. Es war richtig kalt und wir sind kaum stehen geblieben (wir haben nur mal hinter nem riesigen Fels im Windschatten ne Pause eingelegt). Unsere Hosen waren klitschnass und unsere Ärsche eingefroren. Nach dem Teufelsanstieg gings dann mal durch weite Ebenen und wir sollten eigentlich den „Schicksalsberg“ aus Herr der Ringe zu unserer rechten sehen (haben wir aber leider nicht, wegen des Nebels L aber wir haben uns vorgestellt ihn zu sehen J).
Mal sind wir steil bergauf geklettert, mal sind wir nen sandigen Grat entlang runtergerutscht und sogar durch Schnee gestapft! Die „red craters“ haben wir ebenfalls nicht gesehen. Dafür haben wir die wahrscheinlich strahlendblauen Seen gesehen (wir haben sie nur schwach bläulich wahrgenommen). Den größten See, an dem wir anscheinend direkt vorbei gelaufen sind, haben wir komischerweise überhaupt nicht gesehn^^
Ab und zu standen so Schilder rum, auf denen stand, dass man gewisse Gebiete möglichst schnell durchqueren soll, weil die gesamte Wanderung über aktive Vulkane führt und im Falle eines Ausbruchs würde die Lava da runterfließen (manche Leute sind durchgerannt^^).
Irgendwann hats bissl aufgeklart und wir haben mal wieder die Sonne gesehen J Des letzte Drittel hatten wir dann perfektes Wetter, in dem die Hosen einigermaßen getrocknet sind. Die Äna hatte aufgedunsene Finger von der Kälte^^
Am Ende sind wir durchn Dschungel gewandert, wo wir auch noch nen schönen Wasserfall entdeckt haben.
Auch wenn sich des anhört als hätten wir überhaupt keinen Spaß gehabt, wars eines der schönsten Erlebnisse bisher in Neuseeland! Und wir werden des Crossing vielleicht sogar bei besserem Wetter nochmal machen J
Fünf Tage nach dem Crossing haben wir erfahren, dass der Mt. Tongariro nach 10 Jahren zum ersten mal wieder aktiv geworden ist und ne Menge Asche spuckt. Und weil Experten nicht genau einschätzen können was da noch kommt ist der Track bis auf weiteres gesperrt. Da hatten wir ganz schön Schwein gehabt! :D

Wir empfehlen jedem, der mal nach Neuseeland kommt, die Wanderung zu machen!

die Route


Anfang vom Anstieg (v.l.n.r. Sarah, Philipp, Anna, Livia)

wir haben uns danach über die glücklichen Gesichter gewundert^^



da schauts! wie aktiv des da no is!

beim Wasserfall sind die da rumgeklettert

Taupo

Eine der schönsten Wanderungen der Welt soll das Tongariro-Crossing im Tongariro National Park sein. Von dem haben uns immer mehr Leute in Napier erzählt, bis wir uns gedacht haben, dass wir des auch machen wollen.
Die nächste größere Stadt bei dieser Wanderung ist Taupo, da sind wir dann zu fünft mit nem anderen Deutschen (Philipp), der des auch machen wollte, hingefahren (wir haben ja jetz ein Auto und sogar noch Platz für eine zusätzliche Person^^).
Die Strecke von Napier nach Taupo führt durch ziemlich bergige Landschaft; teilweise ist die empfohlene Geschwindigkeit für manche Kurven auf dem Highway 25 km/h.
Dank eines uns überholenden BMWs haben wir auch schon paar viele Steinschläge in unserer Windschutzscheibe (da wurde n neuer Belag gemacht, deswegen war die Straße voller kleiner Steine). Wir solltens wahrscheinlich bald reparieren lassen, weil es sind wirklich ziemlich viele L
Des war die erste längere Fahrt mir unserm Honda. Und wir haben auch noch keine Automatik-Erfahrungen, z.B. mit 6000 Umdrehungen den Berg hochzufahren hat uns am Anfang bisschen erschreckt :D (ok, war auch n Überholmanöver bergauf, aber trotzdem^^). Ansonsten klappts Fahren eigentlich ziemlich gut.

 In Taupo angekommen wurde uns empfohlen, nen Damm anzuschauen und in nen heißen Bach zu setzen. Haben wir gleich in die Tat umgesetzt (wir haben ja jetz ein Auto^^).
Der Damm war halt son Damm am Lake Taupo, der alle paar Stunden mal geöffnet wird. Dann läuft son Becken voll und dann wird aus nem kleinen Bach n reißender Fluss, war jetz nich so spektakulär, aber zumindest besser, als es sich hier grad anhört^^ Man muss sagen, dass das Wasser kristallblau (Livi: „eisbonbonfarben“) und die Landschaft auch echt cool war.
Danach sind wir zu den hot streams gefahren. Des ist ein Bach, der von der Erdwärme geheizt wird und in einen großen Fluss fließt. Des Wasser war schon ziemlich heiß eigentlich… also länger als 10 Minuten hat mans nicht ausgehalten^^ (am nächsten Tag warn wir noch mal da, weil’s uns so gut gefallen hat)
In Taupo haben wir dann noch die Huka Falls angeschaut, sind halt Wasserfälle irgendwie^^
die hot streams

Wasserfälle mal wieder^^ Neuseeland is voll davon :D

Donnerstag, 22. November 2012

Back to Napier

Nachdem wir uns also 2 Wochen nicht gesehen haben, haben wir uns in Napier wieder getroffen und auch einige Backpacker, die wir von anderen Hostels kannten. Dort haben wir dann auch die nächsten 2 Wochen verbracht. In der Zeit warn wir mit paar anderen (noch mal) am Te Mata Peak (der Berg bei Livi+Sarahs Farm) und einmal haben wir auch ne Wanderung am Cape Kidnappers gemacht, aber wir konnten nicht bis zur Spitze vom Kap gehen, weil wir für Ebbe um halb 6 in der Früh aufstehen hätten müssen^^ (leider sind wir alle immer noch Langschläfer, außer die Franzi :D)
So, des war jetz der langweilige Teil, kommen wir zum interessanteren…
Wir haben ein Auto gekauft! :D
Die Idee wurde uns von paar Menschen schon die ganze Zeit über irgendwie ins Hirn gepflanzt und irgendwann (keine Ahnung, ab wann genau, bestimmt schon ziemlich lang) haben wir dann auch angefangen, ernsthaft über nen Autokauf nachzudenken. Mit den Intercity-Bussen is man zwar auch einigermaßen rumgekommen, aber es is halt einfach nur ein Verbindungsnetz zwischen den Städten. Mit nem Auto kommt man einfach da hin, wo nicht jeder ist J
Wir haben uns dann eins angeschaut, aber bei dem war zu viel zu reparieren. Ansonsten hat die Auswahl im Internet nicht viel hergegeben. Dann sind wir einfach mal zum Autohändler in Napier gegangen und haben mal nachgefragt, was der so da hat. Der hat uns dann ein Auto gezeigt, was uns eigentlich von Anfang an getaugt hat.
Aber weil keiner von uns Ahnung von Autos hat, haben wir einen vom Hostel gefragt, der uns schon vorher beim suchen geholfen hat, ob der vielleicht an Blick drauf werfen könnte^^ Der hat dann gesagt, dass alles passt und er würd sogar nen höheren Preis zahlen, als der Händler uns angeboten hat (des war eh so komisch, der is nach 5 Minuten gleich 1000$ von allein runter gegangen, wir konnten aber beim Kauf nochmal handeln^^). Und dann wurd der Kaufvertrag unterschrieben und bezahlt und die Äna is mit unserem neuen Auto vom Hof gefahren. Hat natürlich statt Blinker den Scheibenwischer angemacht :D (Blinkhebel is rechts^^)
Fahren tuts bis jetz auch ganz gut und der Kofferraum is wirklich riesig!! Kleines Manko: nachdem wir das Auto ne Woche hatten, hat die Livi bei nem Ausflug die Heckklappe aufgemacht und ihr is der Deckel auf den Rücken gefallen... jetz muss halt immer einer dastehen und halten, während der andere aus- oder einladen kann :D
Und eines Tages, so ca 5 Tage nach dem Kauf is uns aufgefallen, dass das Auto irgendwie ziemlich niedrig is… und inzwischen sind wir uns eigentlich sicher, dass es tiefergelegt is :D war uns bisschen peinlich am Anfang, weil keiner von uns so der Typ für n tiefergelegtes Auto is. Und außerdem muss man bei steileren Einfahrten aufpassen, weil es doch schon mal vorkommt, dass man aufkratzt, wenn man zu schnell über nen Hubbel fährt :/

Nochmal zusammengefasst:
Nach was wir gesucht haben (ok, eigentlich haben nie wir gesucht^^): Ein Kombi, großer Kofferraum, bezahlbar (ca 2000$), keine Reparaturen nötig, und nicht hässlich :D
Was wir bekommen haben: ein Honda Accord U.S. Wagon von 1997, Automatik, weinrot, getönte Scheiben hinten, brandneuen Reifen, Schiebedach, einen neuen cam belt (hier n ziemlich wichtiger Faktor beim Autokauf – wir wissen trotzdem nicht was des eigentlich is^^), eine CD von N.E.R.D (is mehr so Gangster-Musik^^), tiefergelegt, kein Radio,(sieht von der Form eher wie ein Kuhfladen oder ne plattgedrückte Seife aus). Nicht dass wir unser Auto jetz wirklich schön finden, aber wir konnten uns nicht erlauben, wählerisch zu sein ;)


Liebe Grüße von uns allen! Tut uns leid, dass wir nicht schon eher gemeldet haben, aber wir versuchen, in Zukunft, wieder regelmäßiger zu schreiben :)

unser erstes Auto :)

Lane 4, kurz vor unserer Ferry nach Picton

Te Mata Peak

beim Cape Kidnappers mit Svatka

wahrscheinlich ein Hai

Donnerstag, 1. November 2012

Sarah und Livia

So, jetz erzählen wir mal von unserer Farm!
Die Farm ist ca. 30 min. südlich von Napier. Wir wurden von der Farmerin (Heather) und einem Mitarbeiter abgeholt und durften dann die ganze Fahrt über hinten im Van drinliegen (es gab leider keine Sitze hinten^^).
Als wir angekommen sind, dachten wir: Scheiße, wo sind wir hier gelandet?
Unsere Unterkunft war ein Woolshed, in dem wir mit 5 anderen Leuten untergebracht waren. Das heißt es gab einen großen Bereich zum wohnen mit Betten, Küche und Sofas. Der Rest vom Woolshed war voll mit Maschinen, Werkzeugen und Schafboxen (1m neben unserem Bett standen riesige Säcke voller Schafswolle). Klo und Dusche waren außerhalb in nem windigen Anbau, spärlich beleuchtet und nicht unbedingt schön.
Es sind die ganze Zeit Vögel im Woolshed rumgeflogen und drinnen wars genauso kalt/warm wie draußen, nur ohne den Wind.
Hin und wieder hat mal ne Kakerlake vorbeigeschaut und gegrüßt… viele Whitetails (giftige Spinne aus Australien) haben sich im Holz versteckt (unsere Betten waren aus großen Ästen gezimmert) und kleine Mäuse haben in den Wänden gefiept (eine hat Sarah sogar mal in der Dusche besucht^^).



Die anderen WWOOFer waren größtenteils sehr nett (5 Franzosen, eine Japanerin, eine Tschechin und Deutsche). Die Heather is zwar bisschen verrückt, aber ziemlich freundlich!
Es gab auch noch die total liebe Hündin Clark, die öfters bei uns im Bett gschlafen hat, und nen verschmusten Kater.

Gearbeitet haben wir 5 Stunden 6 Tage die Woche. Die Aufgaben waren unter anderem thistles - und pink flowers grubbing (Disteln und pinke Blumen hacken), electric fencing (Kuhzäune aufstellen), hin und wieder putzen, freeing trees (des Gras um die Bäume entfernen und wieder drauflegen) und weeding im Garten.
Auf dem Grundstück wurden wir zu den jeweiligen Arbeiten auf der Ladefläche von nem Pickup (stehend oder sitzend) gefahren. Des fanden wir immer voll cool :D

Lebensmittel haben wir zwar bereitgestellt bekommen, dafür mussten wir selbst kochen (wir hatten da so nen Kochplan) und Brot backen (Heather kauft nämlich nie eins). Ist gar nicht so leicht für 7 Leute zu kochen!
Getrunken haben wir die ganzen 2 Wochen über nur ungefiltertes Regenswasser, wir ham uns dran gewöhnt^^

Wir wissen nicht, wie schlimm sich des anhört, aber uns hats irgendwie voll gefallen, war ne super Erfahrung und wir sind jetz voll abgehärtet!

Matane! (japanisch für „bis bald“)

Te Mata Peak: größter Berg im Umkreis

der coole Pickuptruck

Clark in unserm Bett^^

unser erstes Brot

die hat den Honig angeschleckt :(

da gabs auch nen kleinen See auf dem wir ab und zu kajaken warn


Woolshed von außen

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Anna und Franzi

Leider haben wir uns die letzte Zeit sehr selten gemeldet, sorry dafür! Bloß, je weiter man von Auckland und anderen großen Städten wegkommt, desto schlechter kommt man an Internet und Handyempfang (der fehlt hier quasi gänzlich).

Nach Rotorua sind wir also nach Napier an der Ostküste gefahren. Wir waren erst paar Tage in Napier, als Sarah und Livi am Mittwoch von da aus zu ihrer WWOOFing Farm los sind.
Dort hatten die zwei weder Internet, noch Handyempfang (alle 2 Tage ne kurze SMS), sodass wir zwei nur ne leise Anhnung haben was die beiden da treiben :D
Wir sind derweil im Hostel in Napier ‚festgesessen’, was aber nicht schlimm war, weil Napier die erste Stadt in NZ ist, die uns gefällt (NZ-Städte sind meistens eher amerikansch gebaut, also nur rechtwinklige Straßennetze und nur einstöckige Häuser). Das liegt vielleicht daran, dass da ziemlich viele Art Deco (wir wissen selbst nicht so ganz genau was das ist :D ) Häuser stehen, die ein bisschen an Italien erinnern. Dummerweise hatten wir eine im Zimmer, die sehr  laut geschnarcht hat…
Nach paar Tagen hat die Anna dann einen Job bekommen, mehr aus Zufall als nach wirklichem Suchen. Ein Franzose hat nämlich im Hostel rumgefragt ob jemand einen Job brauchen kann. Dann ist sie für die nächsten 4 Tage eben abends in ner ziemlich noblen Küche gestanden und hat Geschirr gespült. Der Job war brutal anstrengend und stressig, aber die Bezahlung war nicht schlecht, die Köche waren echt nett und das Essen war ziemlich gut
J
Am Dienstag sind wir dann endlich auf unsere WWOOFing Farm gefahren. Jetzt sind wir halt am Arsch der Welt auf ner 700 Hektar sheep and cattle farm. Wir habens hier total gut, das Haus ist riesig und für NZ Verhältnisse eher  edel. Wir wohnen mitten in grünen Bergen und die Weiden grenzen direkt ans Meer. (grad eben sitzen wir vlt. 50m davon entfernt
J ). Ein großes Manko ist allerdings der Host… meistens is der nämlich grantig und nicht sehr gesprächig, aber wir sind ja nicht für immer hier und außerdem gibt’s hier zwei total liebe Hunde, die sich immer freuen uns zu sehen.
Unsere Aufgaben hier sind va. Im Haus putzen, im Garten arbeiten, Schweine füttern...
Heute gabs aber mal was anderes zu tun, wir mussten nämlich abgeschnittene Lammschwänze zählen. Für die, dies nicht wissen: Man schneidet die Schwänze ab, damit sie sich nicht so sehr anscheißen und damit es einfacher ist die zu scheren.
Wir sind also in der Früh zu dem Pferch gegangen (die anderen haben schon um 5 angefangen) und mussten zuerst mal die Schwänze zählen. Danach mussten wir immer wieder helfen neue Schafe in die Pferche zu treiben, was erstaunlich viel Spaß macht :D
Außerdem hat der andere Schäfer erzählt, dass unser Host generell nicht der netteste Mensch ist und dass seine Launen nichts mit uns zu tun haben, was uns doch irgendwie beruhigt hat.
Mal sehen wie lang wir hier bleiben, aber danach geht’s erstmal wieder nach Napier zurück wo wir die anderen wieder treffen.
Machts gut, bis bald
J
Franzi und Anna


die Bilder sind alle in Mahia bei der Farm gemacht worden :)

Farmhaus



Die Farm von oben




Mittwoch, 10. Oktober 2012

HIER STINKTS!

So, mir sans wieder... diesmal aus Rotorua [Betonung: roto'rua].
In Auckland is nix wirklich erzählenswertes passiert. Wir haben die Busfahrt hierher gebucht und am Montag sind wir losgefahren und ca 4 Stunden später angekommen; wir sind sogar am Hobbiton-Infocenter vorbeigefahren, da wollma irgendwann auch noch hin. (Jetz wohnen wir übrigens im gleichen Hostel wie die Lenni vor paar Wochen^^).
Der süßlich blumige Duft, der hier in dezenten rosanen Wölkchen durch die Gassen wabbert... Nein.
In Wirklichkeit stinkts hier nach 'rotten eggs and farts'. Das liegt daran, dass Rotorua in einem alten, nicht mehr aktiven Vulkan liegt. Und im Umland sind viele heiße Quellen mit Schwefel und sonstigem Stinkzeug, also ein geologisch sehr aktives Gebiet!
Am Stadtrand gibts den Redwood Forest, da sind wir hingewandert und haben nach der Hinwanderung eine 2-stündige Wanderung gemacht (Englisch wird immer noch nicht viel besser, Deutsch immer schlechter). Jedenfalls war des voll der Urwald, man hatte das Gefühl, jeden Moment auf einen Tempel wie in 'Indianer Jones - Der Tempel des Todes' zu stoßen.
Heute waren wir in Wai-O-Tapu. Da gibts ganz viel so Schwefel-Zeugs und Geysire, wie zum Beispiel den Lady Knox Geysir (der geht bis zu 20 m hoch, aber bei uns warens höchstens 7, glauben wir^^).
Das sogenannte 'Thermal Wonderland' war quasi ein Park, wo man ganz viele stinkende, bunte und dampfende Höhlen, Matschlöcher und Seen sehen konnte.
Der größte See war der schlimmste: ganz grün und die Dämpfe waren wie richtig dichter Nebel, es war, als würde man mitten in einem feuchten Pfurz stehen (wir entschuldigen uns für die Formulierung, aber jede andere Beschreibung würds einfach nicht so gut treffen).

Fotos folgen irgendwann bald,
bis dann :-)

Freitag, 5. Oktober 2012

Geburtstag :D

Bei euch wars zwar noch nicht Samstag, aber wir finden, es zählt trotzdem^^
In der Mitte sieht man den Geburtstagskuchen, den wir mitten in der Nacht auf unserem Zimmer am Boden gegessen haben (die anderen Mitbewohner waren zum Glück noch nicht da..)

Mal wieder Fotos



Rainbow Falls


Ngawho Springs

Cape Maria van Diemen



Cape Reinga mit Leuchtturm (da fließen Pazifik und Tasmanisches Meer ineinander)

Franzi beim Sandboarden (leider is sie da schon unten)

Äna beim hochgehen (in echt wars viel steiler und höher)


Wir waren alle nass und sandig, weil wir mit den Boards in den Fluss geschlittert sind^^


Allrad-Bus